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Do

23

Feb

2012

Verstanzte Briefmarken-Sets (Heftchen)

Die gegenwärtigen Dauermarkenserie „Kunsthäuser“ bietet dem Neuheitensammler eine Fülle von Abwechs-lung. Erst wurde bei den Rollenmarken die verschiedene Stanzung der 7c-Marke „Ars Electronica Center Linz“ und der 62c-Marke „Kunsthaus Graz Universalmuseum Joanneum“ (bis jetzt!!) gefunden, so bieten auch die Briefmarken-Sets (in der philatelistischen Fachsprache: Heftchen) so manche Überraschung in Form von ver-schobener oder teilweise ausgebliebener, weil extrem schwacher Stanzung.

 

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Schon kurz nach der Ausgabe am 1. Mai 2011 ist das Briefmarken-Set „10 Stk. 62 Cent selbstklebende Briefmarken für Sendungen im Inland“ (5 Stk. Kunsthaus Bregenz Kunsthalle und 5 Stk. Kunsthalle Krems) zu € 6,20 in stark seitlich verstanzter Ausführung bekannt geworden. Zu erkennen ist diese Verstanzung auf den ersten Blick an dem stark seitlich verschobenen Aufhängeloch und dem halbkreisförmigen Verschluss, ohne dass man dabei das Heftchen öffnen muss. Dieses Heftchen wurde über ganz Österreich verteilt in großer Menge gefunden, von Thüringen in Vorarlberg über Tirol bis nach Wien als Lieferung im Abonnement durch das Sammlerservice. Eine seitlich verschobene, senkrechte wellenlinienförmige Stanzung befindet knapp am linken Heftchenrand (als rechte Begrenzung des rechten Markenfeldes), für das linke Markenfeld vom Ende des Wortes Österreich der linken Marke bis zum Ende der 62 auf der rechten Marke. Die senkrechte Stanzung für das rechte Markenfeld befindet sich beim Turm der Kunsthalle, die rechte Begrenzung unmittelbar am linken Rand des Heftchens. Doch auch hier wurden bei verschiedenen Sets seitliche Abweichungen von einigen Millimetern gefunden.

 

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Eine ähnlich starke seitliche Verschiebung in der Stanzung ist auch bereits bei der am 18. Jänner als „Nachdruck“ ausgegebenen Briefmarken-Set „4 Stk. 1,70 Euro selbstklebende Briefmarken für Sendungen ins Ausland“ (4 Stk. MAK Center At The Schindler House Los Angeles mit Namen des Architekten) gefunden worden. Auch diese Abart ist wiederum auf den ersten Blick am seitlich verschobenen Aufhängeloch und halbkreisförmigen Verschluss zu erkennen. Bei dieser Dauermarke wurde gegenüber der ersten Ausgabe vom 1. Mai 2011 nicht nur der Namen des der Architekten Rudolph M. Schindler hinzugefügt, sondern auch die Bezeichnung des Gebäudes von MAK Center Schindler Chase House Los Angeles auf MAK Center At The Schindler House Los Angeles berichtigt (kein Ruhmesblatt für den Markenentwerfer!).

 


 

 

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Auch das Briefmarken-Set „4 Stk. 3,40 Euro selbstklebende Briefmarken für Sendungen ins Ausland“ kann mit einer Variante in der Stanzung aufwarten: hier ist die Stanzung der Marken kaum erkennbar und so schwach, dass sie sich nur mit der Schere heraustrennen lassen.

Insgesamt: „Wer suchet, der findet“, was für den einen Ma-kulatur, ist für den anderen ein begehrtes Sammlerstück.

 


Fr

10

Feb

2012

Die neue Dauermarkenserie wird immer interessanter

Der BSV hat in verschiedenen Briefmarken-Sets verschobene Stanzungen entdeckt. Ein Artikel zu diesem Thema ist bereits in Arbeit!


Mi

08

Feb

2012

Philatelietag 2012

 

 

Plakat der Post zum Philatelietag 2012
Philatelietag Post.jpg
JPG Bild [1.8 MB]
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Mi

08

Feb

2012

Phila Punkt 1100 Wien

NEUERÖFFNUNG

Mittwoch, 28. März 2012

PHILA PUNKT

Postfiliale 1100 Wien

Buchengasse 77

 

Mi

08

Feb

2012

Ehrungen 2013

15 J. VÖPh-Ehrenzeichen Silber

Symbolbild
Symbolbild

 

 

 

 

 

 

Karl Souba            
            Raimund Tetour            
                         
                         
                         
                         
                         
                         
   

25 J. VÖPh-Ehrenzeichen Gold

Symbolbild
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Eveline Sixt            
            Walter Billert            

 

 

 

 

 

 

Peter Klima            

          Werner Vogelsang            

P

   

40 J. VÖPh-Ehrenzeichen Lorbeer

Symbolbild
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Ernst Kdolsky
           
            Anton Kuschner
         

          Robert Landshut
         

          Johann Windisch
         

         
         

                     
           
         

50 J. VÖPh-Ehrenzeichen Großgold

Symbolbild
Symbolbild

 

 

 

 

 

 

Rudolf Grestenberger
         

          Karl Guth  
         
           

Oskar Haniger

  

         
           

Heinrich Hartel

 

         

 

 

 

 

 

 

Otto Franz Müller                    

Mo

06

Feb

2012

Die Papst-Briefmarke

Zum 85. Geburtstag von Papst Benedikt bringt die Stadt Traunstein eine auf 2000 Stück limitierte Sonder-Briefmarke heraus. Sie wird bald viel wert sein!

 

Zum 85. Geburtstag von Papst Benedikt XVI. in diesem Jahr bringt die Stadt Traunstein eine eigene Briefmarke heraus. Den auf 2000 Stück limitierten Sonderdruck präsentierten Oberbürgermeister Manfred Kösterke und der Vertriebsleiter der Deutschen Post für Traunstein, Lothar Karney, am Freitag im Rathaus. „In Traunstein gibt es den Papst schon bald auch als Briefmarke, mit der man Briefe und Postkarten in die ganze Welt verschicken kann“, freute sich Kösterke. Bis zum offiziellen Verkaufsstart müssen sich Benedikt-Fans, Briefeschreiber und Briefmarkensammler allerdings noch eine Weile gedulden – verkauft werden die 55-Cent-Briefmarken nämlich erst ab dem 16. April, dem Geburtstag von Papst Benedikt.

 

Der Oberbürgermeister bezeichnete die Briefmarke als ein exklusives Sammlerstück, mit dem die Stadt Traunstein einmal mehr ihre Verbundenheit mit Papst Benedikt XVI. zum Ausdruck bringt. „Zu besonderen Anlässen haben wir dem Heiligen Vater auch immer ein besonderes Geschenk gemacht“, sagte Kösterke in Anspielung auf die Verleihung der Ehrenbürgerwürde, die Papst-Büste und den Papst-Benedikt-Platz. Die Bronzebüste, die zum 80. Geburtstag des Papstes vor der Stadtpfarrkirche St. Oswald enthüllt wurde, ist auch auf der Briefmarke abgebildet. Neben der Bildauswahl macht der Schriftzug „Vaterstadt Traunstein“ das besondere Verhältnis deutlich, das den Papst mit Traunstein verbindet. Verkauft wird die Briefmarke zum Stückpreis von 1,50 Euro in einer attraktiv gestalteten Klappkarte mit Abbildungen von St. Oswald, des Studienseminars St. Michael und anderer Gebäude, die im Leben von Joseph Ratzinger eine Rolle gespielt haben.

 

Die neue Papst-Briefmarke erscheint in der Serie „Porto Individuell“, mit der die Deutsche Post ihren Kunden die Möglichkeit bietet, Briefmarken mit selbst gewählten Motiven in Kleinauflagen drucken zu lassen. Im Gegensatz zu normalen Sonderbriefmarken werden individuelle Portomarken nicht über die Filialen der Deutschen Post vertrieben. Aus diesem Grund wird die Papst-Briefmarke exklusiv in Traunstein erhältlich sein.

 

Quelle: http://www.wochenblatt.de

 

Mo

06

Feb

2012

100 Jahre eigene Briefmarken

Liechtenstein feiert seine erfolgreiche, aber von Skandalen geprägte Briefmarken-Geschichte: Zum Jubiläum wurde ein Sonderblock herausgegeben, der genau hundert Jahre nach der ersten Markenserie vom 1. Februar 1912 erschienen ist.

GÜNTHER MEIER


VADUZ. Drei verschiedene Wertstufen, drei verschiedene Farben, aber drei Briefmarken mit dem gleichen Sujet, das Bildnis des regierenden Fürsten Johann II. im Profil – das war die erste Ausgabe eigener Briefmarken des Fürstentums Liechtenstein. Beim Abschluss des Postvertrags mit Österreich 1911 hatte Liechtenstein auf die Ausgabe eigener Briefmarken gedrängt, genau so auch beim Postvertrag mit der Schweiz im Jahre 1921. Sowohl Österreich als auch die Schweiz erlaubten Liechtenstein die Mitbenützung ihrer Briefmarken, was insbesondere für Sammler von Raritäten von Bedeutung war.


Geschichte von Skandalen

Die nun hundertjährige Briefmarken-Geschichte ist eine Erfolgsgeschichte, obwohl heute die Briefmarken für den Staatshaushalt keine Rolle mehr spielen, den sie einst bis zu einem Drittel speisten. Aber die Herausgabe liechtensteinischer Briefmarken war auch gezeichnet von Skandalen und dubiosen Geschichten. Den Beginn der Skandale machte das «Briefmarken-Konsortium»: Die Regierung hatte 1920 Vertrieb und Werbung der Briefmarken einem «Konsortium» aus liechtensteinischen und österreichischen Geschäftsleuten übertragen, die mit gezielten Fehldrucken die Spekulation mit den Marken anheizten.

In diese Reihe passt auch die Europa-Marke 1960 mit dem Bienenwaben-Muster, die in England gedruckt worden war, aber zum grossen Teil die Qualitätsprüfung nicht bestand: Zur Ausgabe gelangten nur 322 000 Briefmarken. Die Einzelmarke mit Nominalwert 50 Rappen stieg in kurzer Zeit auf 500 Franken! Der an den Goldrausch in Amerika erinnernde «Briefmarken-Rausch» vom schnellen Reichtum hatte zur Folge, dass Spekulanten die Nacht vor der Ausgabe der Europa-Marke 1961 vor den Postämtern verbrachten, um in den Besitz von einigen Bögen der begehrten Objekte zu gelangen. Die Postwertzeichenstelle machte den Spekulanten aber einen Strich durch die Rechnung und warf über 5 Millionen Marken auf den Markt, die schon nach wenigen Tagen unter dem offiziellen Nominalwert von 50 Rappen zu kaufen waren.


Marken für Olympiade Moskau

In die Schlagzeilen geriet Liechtensteins Philatelie auch 1980 mit einer Serie von Sportbriefmarken für die Olympiade in Moskau, die vom Westen boykottiert wurden. Die Regierung beschloss die Vernichtung aller Olympiabriefmarken, was nicht vollständig gelang. Unter nie ganz aufgeklärten Umständen tauchten solche Marken bei Briefmarken-Auktionen auf und erzielten hohe Preise, bis Liechtenstein dem Treiben mit der Beschlagnahmung ein Ende setzte.

Auch wenn Jugendliche heute den Aufbau einer Briefmarken-Sammlung nicht mehr als Top-Hobby erachten, erfreuen sich die Briefmarken Liechtensteins immer noch grosser Beliebtheit bei Touristen und Sammlern. Dazu beigetragen hat die künstlerische Gestaltung und die Auswahl der Sujets, die von der Monarchie über Geschichte und Kultur bis zu Natur und Landschaft reichen.

 

Quelle: http://www.tagblatt.ch

 

So

05

Feb

2012

Philatelietag 2012

Entwurf: Prof. Werner Pfeiler

Sonntag, 4. März von 8:00 bis 12:00 Uhr

  • Gratis personalisierte Biefmarke ab einem Einkauf von € 20.-
  • Auflage max. 300 Stück
  • KEIN  SONDERPOSTAMT!              
  • Komplettes Angebot aller lagernden  Briefmarken, Kleinbogen, Editionen, Kollektionen, Markenbücher  

 

Weitere Informationen finden Sie in unserer aktuellen Vereinszeitung unter:
http://www.bsv-favoriten.at/vereinszeitung


Mi

04

Jan

2012

62 Cent Rollenmarke in zwei verschiedenen Stanzungen

Als Reaktion auf meinen Artikel in unserer VöPh-Zeitschrift „Die Briefmarke“ 1.12 Seite 20 reagierte Sammler-freund Helmut Pichlmann aus 1220 Wien prompt und legte noch zwei Tage vor Silvester eine ungestempelte Rollenmarke zu 62 Cent Kunsthaus Graz in der großen, bisher unbekannten Stanzung vor. 


Stanzung 13                                        Stanzung 13 1/2: 14
Kleinformat 30x24m   größeres Format 30x26mm
4 gleiche Eckzähne   verscheidene Eckzähne
dunklerer Farbton
hellerer Farbton

 

Auch diese Variante war sowohl den Philatelisten als auch den für Briefmarken zuständigen Personen der Österreichischen Post bisher unbekannt. Es dürfte sich wiederum um eine Eigenmächtigkeit der Druckerei Enschedé bei der Herstellung handeln. Über die Auflagenhöhe der beiden Marken konnte bisher noch nichts ermittelt werden.

Alle Neuheiten-Philatelisten sind sicherlich gut beraten, wenn sie sich rechtzeitig auf die Suche nach der größe-ren Variante begeben, denn für Vorbezugstag 27. Jänner – Ersttag 3. Februar ist bereits eine Neuauflage dieser Marke angekündigt, die im Bild zusätzlich den Namen des Architekten aufweisen wird. Lesen Sie dazu bitte auch die Seiten II und X im ALBUM/Die Briefmarke 1.12.

Trotzdem bleibt weiterhin die Aufforderung bestehen: Augen auf! Denn noch wurden keine Varianten zu den Rollenmarken 70c und 90c gefunden!                                                                                                          

So

27

Nov

2011

7 Cent Freimarke in 2 verschiedenen Stanzungen

Die 7 c-Freimarke „Ars Electronica Center Linz“ der gegenwärtigen Serie „Moderne Kunst“ wurde von aufmerksamen Philatelisten in zwei Varianten gefunden:

Stanzung 13

Kleinformat 30x24mm

4 gleiche Eckzähne

Stanzung 13 1/2: 14

größeres Format 30x26mm

verscheidene Eckzähne


Diese Varianten waren sowohl den Philatelisten als auch den für Briefmarken zuständigen Personen der Österreichischen Post unbekannt. Es dürfte sich um eine Eigenmächtigkeit der Druckerei Enschedé bei der Herstellung handeln. Über die Auflagenhöhe der beiden Marken konnte bisher noch nichts ermittelt werden.

Die Rollen-Freimarken zu 62c, 70c und 90c sind bisher nur in Stanzung 13 Kleinformat 30x24mm bekannt geworden, es würde jedoch nicht verwundern, wenn auch diese eines Tages im größeren Format gefunden werden.

Die beiden Varianten sind auf gleich breiter Trägerfolie (30mm) aufgebracht, was ihre Unterscheidung auf den ersten Blick schwierig macht. Sie wurden sowohl in 5er-Streifen (Sonderpostamt), als auch in Schachteln zu 50 Stück (mit zusätzlichem roten Strich auf der Trägerfolie über die Marken 1 bis ungefähr 10-15) verkauft. Außerdem differieren die rückseitigen Zählnummern in ihrer Größe.

Die Stanzung 131/2:14 (größeres Format 30x26mm) wurde für die bisher ausgegebenen Rollenmarken Schildkröte, Fledermaus oder Weihnachten 2010 usw. verwendet, die Weih-nachtsmarke 2011 Maria Plein ist jedoch wie die Freimarken im Kleinformat 30x24mm Stanzung 13 erschienen.

An alle Sammler ergeht daher die Aufforderung: Augen auf!, sollten sie Varianten in der Stanzung der Rollenmarken finden, bitte melden Sie Ihren Fund der Redaktion oder mittels E-Mail an: alfred@bsv-favoriten.at. Weiters bitten wir dringend um Nachricht, wenn Sie die 7 Cent-Marke im größeren Format auf Ersttag finden, denn damit kann der Lieferzeitpunkt bestimmt werden.

 

Mi

15

Jun

2011

Wir in Favoriten 2013

Die Magistratsabteilung 17 – Integration und Diversität richtet auch heuer wieder diese fast schon zur Tradition gewordene Veranstaltung aus. Unterstützt wird sie dabei von der Bezirksvorstehung Favoriten, die diesem Treffen der lokalen Vereine große Bedeutung beimisst. Insgesamt beteiligen sich ungefähr dreißig Vereine, angefangen vom Ägäischen Kulturzentrum bis zur Volkshochschule Favoriten. Dokumentiert werden soll, mit welchen unterschiedlichen Dingen sich die Menschen in unserem Bezirk in ihrer Freizeit beschäftigen. Dabei stellen sich die einzelnen Vereine an Ständen und auf einer großen Bühne in vielfältiger Weise vor. Als größter philatelistischer Einzelverein Österreichs ist es daher für den BSV Favoriten geradezu eine Pflicht, bei dieser Bezirksveranstaltung mit dabei zu sein. So wie im Vorjahr präsentieren wir auch diesmal unser Hobby Philatelie dem zahlreichen Besuchern, die meist wenig Beziehungen zu Briefmarken haben - und

wenn, dann nur als Mittel zum Zweck der Frankatur. Die kulturellen Aspekte der Briefmarken sind dabei meist fremd und unbekannt, doch gerade diese wollen wir vermitteln. Wir betonen ausdrücklich, dass wir dabei keine Briefmarken oder Belege zum Verkauf anbieten, sondern ausschließlich Werbematerial verteilen, welches sowohl wir selbst als auch die Post beistellen.

 

 

Wann und wo findet diese Veranstaltung statt?

SAMSTAG, 15. JUNI 14:00 bis 21:00 Uhr

auf dem Platz vor der Antonskirche (Antonspark)

Nähe U1 Reumannplatz

Die Veranstaltung findet nur bei Schönwetter statt!!!


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Sa

23

Apr

2011

Royal Wedding

Anlässlich des "Royal-Wedding" in England besuchte uns die APA (Austria Presse Agentur) in unserem Vereinsheim und drehte einen kurzen Film über Briefmarken.

Einfach aufs Video drücken und genießen ;)

 

 

Wien (APA) - Das Sammeln von Briefmarken ist mehr als ein Hobby. Es ist Leidenschaft und Lebenseinstellung. Bei Philatelisten werden kurzfristige Trends und Sonderausgaben, wie zur königlichen Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton, nicht besonders gerne gesehen, wie ein Lokalaugenschein im Briefmarkensammler Verein (BSV) Favoriten, im zehnten Wiener Gemeindebezirk, zeigte. „Echte Sammler schauen eher verächtlich auf so etwas, ganz ehrlich gesprochen“, betonte Alfred Graf, Obmann des BSV Favoriten.

 

Der 69-Jährige, der seine Pinzette nie außer Griffweite hat und sie als „Finger der Philatelisten“ bezeichnet, sammelt selbst keine Marken aus Großbritannien. „Mir sind sie zu bunt, zu plakativ und oftmals zu kitschig“, sagte Graf. Die Bildnisse rund um Prinz William und seine Beziehung seien nur Modeaufnahmen, die für den Markt hergestellt würden. „Wir hier sind eher mit der klassischen Philatelie verbunden“, betonte der Obmann des 1930 gegründeten BSV Favoriten. Mit seinen rund 450 aktiven und hauptsächlich männlichen Mitgliedern macht ihn das zum größten Einzelverein Österreichs.

 

Die längste Tradition der kleinen Marken gibt es tatsächlich in Großbritannien. 1840 ist dort die erste Briefmarke der Welt auf den Markt gekommen, Österreich brauchte ganze zehn Jahre um nachzuziehen. Und ein weiteres Unikum ist im Vereinigten Königreich zu beobachten. Denn als Landesbezeichnung für England, Schottland, Wales und Nordirland sei nur ein kleines, einfärbiges Porträt der Queen zu sehen. „Da erkennt man dann auch den Altersunterschied nicht“, schmunzelte Obmann Graf. Ausnahmen gäbe es nur, wenn die Königin selbst als Person auf der Marke abgebildet sei.

 

Graf schätzt, dass insgesamt etwa 50 Länder anlässlich der Hochzeit des zukünftigen Königs William Sonderbriefmarken produzieren werden. Doch der Hype rund um die royale Familie sei keinesfalls neu. Bereits zur Vermählung von Prinz Charles und Lady Diana im Jahr 1981 seien zwei große Bände entstanden, die damals pro Stück zwischen 400 und 500 Euro gekostet haben. Länder wie die Fidschi Inseln und Lesotho haben sich ebenso beteiligt wie Nordkorea, die ihre farbenfrohen Kreationen für teures Geld verkauften. „Es ist leider auch in Ländern hergestellt worden, die philatelistisch keine hohen Ansprüche haben und dann kommen solche bunten Bilder heraus“, zeigte sich Graf wenig begeistert. „Wer glaubt, damit eine Wertanlage geschaffen zu haben, wird eine bittere Enttäuschung erleben“.

 

Enthusiastischer erzählte der Sammler, der bereits seit fast 60 Jahren seiner Leidenschaft nachgeht, über Sonderbriefmarken der österreichischen Post im klassischen Design zum 150-jährigen Jubiläum der Hochzeit von Kaiser Franz Josef und seiner Sisi. „Das wäre unser Gegenstück zum Royal Wedding, allerdings im Druck und in der künstlerischen Auffassung besser und anspruchsvoller, als das, was in England fabriziert wird“, meinte Graf.

Doch generell seien die großen Zeiten der Philatelie vorbei und die „Aktie des kleinen Mannes“ habe deutlich an Wert verloren, auch wenn eine durchschnittliche Sammlung mindestens 15.000 Marken umfasst. „Das ist aber die untere Grenze“, erklärte Graf. Doch würde es letztendlich weder um die Anzahl noch um die Kosten gehen. „Für einen Sammler ist der Wert einer Marke meist sekundär und nur solange interessant, bis das fehlende Stück im Album steckt. Erst für die Erben stellt sich dann diese Frage erneut…“, so der Obmann.

 

Galerie

  

Video zum Downloaden

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