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Mo

06

Feb

2012

Die Papst-Briefmarke

Zum 85. Geburtstag von Papst Benedikt bringt die Stadt Traunstein eine auf 2000 Stück limitierte Sonder-Briefmarke heraus. Sie wird bald viel wert sein!

 

Zum 85. Geburtstag von Papst Benedikt XVI. in diesem Jahr bringt die Stadt Traunstein eine eigene Briefmarke heraus. Den auf 2000 Stück limitierten Sonderdruck präsentierten Oberbürgermeister Manfred Kösterke und der Vertriebsleiter der Deutschen Post für Traunstein, Lothar Karney, am Freitag im Rathaus. „In Traunstein gibt es den Papst schon bald auch als Briefmarke, mit der man Briefe und Postkarten in die ganze Welt verschicken kann“, freute sich Kösterke. Bis zum offiziellen Verkaufsstart müssen sich Benedikt-Fans, Briefeschreiber und Briefmarkensammler allerdings noch eine Weile gedulden – verkauft werden die 55-Cent-Briefmarken nämlich erst ab dem 16. April, dem Geburtstag von Papst Benedikt.

 

Der Oberbürgermeister bezeichnete die Briefmarke als ein exklusives Sammlerstück, mit dem die Stadt Traunstein einmal mehr ihre Verbundenheit mit Papst Benedikt XVI. zum Ausdruck bringt. „Zu besonderen Anlässen haben wir dem Heiligen Vater auch immer ein besonderes Geschenk gemacht“, sagte Kösterke in Anspielung auf die Verleihung der Ehrenbürgerwürde, die Papst-Büste und den Papst-Benedikt-Platz. Die Bronzebüste, die zum 80. Geburtstag des Papstes vor der Stadtpfarrkirche St. Oswald enthüllt wurde, ist auch auf der Briefmarke abgebildet. Neben der Bildauswahl macht der Schriftzug „Vaterstadt Traunstein“ das besondere Verhältnis deutlich, das den Papst mit Traunstein verbindet. Verkauft wird die Briefmarke zum Stückpreis von 1,50 Euro in einer attraktiv gestalteten Klappkarte mit Abbildungen von St. Oswald, des Studienseminars St. Michael und anderer Gebäude, die im Leben von Joseph Ratzinger eine Rolle gespielt haben.

 

Die neue Papst-Briefmarke erscheint in der Serie „Porto Individuell“, mit der die Deutsche Post ihren Kunden die Möglichkeit bietet, Briefmarken mit selbst gewählten Motiven in Kleinauflagen drucken zu lassen. Im Gegensatz zu normalen Sonderbriefmarken werden individuelle Portomarken nicht über die Filialen der Deutschen Post vertrieben. Aus diesem Grund wird die Papst-Briefmarke exklusiv in Traunstein erhältlich sein.

 

Quelle: http://www.wochenblatt.de

 

Mo

06

Feb

2012

100 Jahre eigene Briefmarken

Liechtenstein feiert seine erfolgreiche, aber von Skandalen geprägte Briefmarken-Geschichte: Zum Jubiläum wurde ein Sonderblock herausgegeben, der genau hundert Jahre nach der ersten Markenserie vom 1. Februar 1912 erschienen ist.

GÜNTHER MEIER


VADUZ. Drei verschiedene Wertstufen, drei verschiedene Farben, aber drei Briefmarken mit dem gleichen Sujet, das Bildnis des regierenden Fürsten Johann II. im Profil – das war die erste Ausgabe eigener Briefmarken des Fürstentums Liechtenstein. Beim Abschluss des Postvertrags mit Österreich 1911 hatte Liechtenstein auf die Ausgabe eigener Briefmarken gedrängt, genau so auch beim Postvertrag mit der Schweiz im Jahre 1921. Sowohl Österreich als auch die Schweiz erlaubten Liechtenstein die Mitbenützung ihrer Briefmarken, was insbesondere für Sammler von Raritäten von Bedeutung war.


Geschichte von Skandalen

Die nun hundertjährige Briefmarken-Geschichte ist eine Erfolgsgeschichte, obwohl heute die Briefmarken für den Staatshaushalt keine Rolle mehr spielen, den sie einst bis zu einem Drittel speisten. Aber die Herausgabe liechtensteinischer Briefmarken war auch gezeichnet von Skandalen und dubiosen Geschichten. Den Beginn der Skandale machte das «Briefmarken-Konsortium»: Die Regierung hatte 1920 Vertrieb und Werbung der Briefmarken einem «Konsortium» aus liechtensteinischen und österreichischen Geschäftsleuten übertragen, die mit gezielten Fehldrucken die Spekulation mit den Marken anheizten.

In diese Reihe passt auch die Europa-Marke 1960 mit dem Bienenwaben-Muster, die in England gedruckt worden war, aber zum grossen Teil die Qualitätsprüfung nicht bestand: Zur Ausgabe gelangten nur 322 000 Briefmarken. Die Einzelmarke mit Nominalwert 50 Rappen stieg in kurzer Zeit auf 500 Franken! Der an den Goldrausch in Amerika erinnernde «Briefmarken-Rausch» vom schnellen Reichtum hatte zur Folge, dass Spekulanten die Nacht vor der Ausgabe der Europa-Marke 1961 vor den Postämtern verbrachten, um in den Besitz von einigen Bögen der begehrten Objekte zu gelangen. Die Postwertzeichenstelle machte den Spekulanten aber einen Strich durch die Rechnung und warf über 5 Millionen Marken auf den Markt, die schon nach wenigen Tagen unter dem offiziellen Nominalwert von 50 Rappen zu kaufen waren.


Marken für Olympiade Moskau

In die Schlagzeilen geriet Liechtensteins Philatelie auch 1980 mit einer Serie von Sportbriefmarken für die Olympiade in Moskau, die vom Westen boykottiert wurden. Die Regierung beschloss die Vernichtung aller Olympiabriefmarken, was nicht vollständig gelang. Unter nie ganz aufgeklärten Umständen tauchten solche Marken bei Briefmarken-Auktionen auf und erzielten hohe Preise, bis Liechtenstein dem Treiben mit der Beschlagnahmung ein Ende setzte.

Auch wenn Jugendliche heute den Aufbau einer Briefmarken-Sammlung nicht mehr als Top-Hobby erachten, erfreuen sich die Briefmarken Liechtensteins immer noch grosser Beliebtheit bei Touristen und Sammlern. Dazu beigetragen hat die künstlerische Gestaltung und die Auswahl der Sujets, die von der Monarchie über Geschichte und Kultur bis zu Natur und Landschaft reichen.

 

Quelle: http://www.tagblatt.ch

 

Mo

06

Feb

2012

Ordentliche Generalversammlung 2012

Um einen reibungslosen und raschen Ablauf der Ordentlichen Jahresversammlung zu gewährleisten, bitten wir alle Mitglieder um pünktliches Erscheinen, spätestens jedoch bis 9:00 Uhr, da in der Regel statutengemäß der Beginn um eine halbe Stunde verschoben werden muss, um die Beschlussfähigkeit herzustellen.


MITGLIEDSKARTE IST ERFORDERLIICH !


Das Jahr 2011 verlief ruhig und zufrieden stellend, alle Zusammenkünfte waren problemlos und ohne jegliche persönliche oder sachliche Differenzen bei durchwegs gutem Besuch. Der BSV Favoriten ist einer der ganz wenigen Vereine, welcher im Juli und August keine Sommerpause einlegt und seine Tauschtreffen weiterführt. Deshalb hatten wir heuer in dieser Zeit eine besonders hohe Besucherzahl an ausländischen Touristen zu verzeichnen, die ihren Wien-Urlaub mit ihrem Hobby Philatelie sinnvoll verbinden konnten. Unsere Adresse bezogen sie teilweise aus dem Internet, teilweise von den Botschaften (!).

 

Ablauf

  1. Eröffnung, Feststellen der Beschlussfähigkeit
  2. Billigung des Protokolles der ordentlichen Jahresversammlung 2011
  3. Bericht des Obmannes und Kassabericht, Berichte der einzelnen Funktionäre
  4. Festsetzung des Mitgliedsbeitrages 2013
  5. Prüfbericht der Kontrolle über das abgelaufene Vereinsjahr
  6. Ansprachen der geladenen Gäste
  7. Ehrung langjähriger und verdienter Mitglieder durch Verleihung von Urkunden und Ehrennadeln des Verbandes Österreichischer Philatelistenvereine
  8. Besondere Anträge und Allfälliges

 

Alle Mitglieder, die ihren Jahresbeitrag 2012 bis Ende Februar bezahlt haben, erhalten mit der VöPh-Beitragsmarke einen Satz Automatenmarken Weihnachtsmotiv 2011/12 Eindruck NUMIPHIL 2011 in der seltenen Wertstufevon 1 Cent als kleines „Danke schön!“

 

Im Vereinsheim findet an diesem Sonntag kein Tauschverkehr statt!


So

05

Feb

2012

Philatelietag 2012

Entwurf: Prof. Werner Pfeiler

Sonntag, 4. März von 8:00 bis 12:00 Uhr

  • Gratis personalisierte Biefmarke ab einem Einkauf von € 20.-
  • Auflage max. 300 Stück
  • KEIN  SONDERPOSTAMT!              
  • Komplettes Angebot aller lagernden  Briefmarken, Kleinbogen, Editionen, Kollektionen, Markenbücher  

 

Weitere Informationen finden Sie in unserer aktuellen Vereinszeitung unter:
http://www.bsv-favoriten.at/vereinszeitung


Mi

04

Jan

2012

62 Cent Rollenmarke in zwei verschiedenen Stanzungen

Als Reaktion auf meinen Artikel in unserer VöPh-Zeitschrift „Die Briefmarke“ 1.12 Seite 20 reagierte Sammler-freund Helmut Pichlmann aus 1220 Wien prompt und legte noch zwei Tage vor Silvester eine ungestempelte Rollenmarke zu 62 Cent Kunsthaus Graz in der großen, bisher unbekannten Stanzung vor. 


Stanzung 13                                        Stanzung 13 1/2: 14
Kleinformat 30x24m   größeres Format 30x26mm
4 gleiche Eckzähne   verscheidene Eckzähne
dunklerer Farbton
hellerer Farbton

 

Auch diese Variante war sowohl den Philatelisten als auch den für Briefmarken zuständigen Personen der Österreichischen Post bisher unbekannt. Es dürfte sich wiederum um eine Eigenmächtigkeit der Druckerei Enschedé bei der Herstellung handeln. Über die Auflagenhöhe der beiden Marken konnte bisher noch nichts ermittelt werden.

Alle Neuheiten-Philatelisten sind sicherlich gut beraten, wenn sie sich rechtzeitig auf die Suche nach der größe-ren Variante begeben, denn für Vorbezugstag 27. Jänner – Ersttag 3. Februar ist bereits eine Neuauflage dieser Marke angekündigt, die im Bild zusätzlich den Namen des Architekten aufweisen wird. Lesen Sie dazu bitte auch die Seiten II und X im ALBUM/Die Briefmarke 1.12.

Trotzdem bleibt weiterhin die Aufforderung bestehen: Augen auf! Denn noch wurden keine Varianten zu den Rollenmarken 70c und 90c gefunden!                                                                                                          

So

27

Nov

2011

7c Freimarke in 2 verschiedenen Stanzungen

Die 7 c-Freimarke „Ars Electronica Center Linz“ der gegenwärtigen Serie „Moderne Kunst“ wurde von aufmerksamen Philatelisten in zwei Varianten gefunden:

Stanzung 13                                        Stanzung 13 1/2: 14
Kleinformat 30x24mm
größeres Format 30x26mm
4 gleiche Eckzähne   verscheidene Eckzähne
     

Diese Varianten waren sowohl den Philatelisten als auch den für Briefmarken zuständigen Personen der Österreichischen Post unbekannt. Es dürfte sich um eine Eigenmächtigkeit der Druckerei Enschedé bei der Herstellung handeln. Über die Auflagenhöhe der beiden Marken konnte bisher noch nichts ermittelt werden.

Die Rollen-Freimarken zu 62c, 70c und 90c sind bisher nur in Stanzung 13 Kleinformat 30x24mm bekannt geworden, es würde jedoch nicht verwundern, wenn auch diese eines Tages im größeren Format gefunden werden.

Die beiden Varianten sind auf gleich breiter Trägerfolie (30mm) aufgebracht, was ihre Unterscheidung auf den ersten Blick schwierig macht. Sie wurden sowohl in 5er-Streifen (Sonderpostamt), als auch in Schachteln zu 50 Stück (mit zusätzlichem roten Strich auf der Trägerfolie über die Marken 1 bis ungefähr 10-15) verkauft. Außerdem differieren die rückseitigen Zählnummern in ihrer Größe.

Die Stanzung 131/2:14 (größeres Format 30x26mm) wurde für die bisher ausgegebenen Rollenmarken Schildkröte, Fledermaus oder Weihnachten 2010 usw. verwendet, die Weih-nachtsmarke 2011 Maria Plein ist jedoch wie die Freimarken im Kleinformat 30x24mm Stanzung 13 erschienen.

An alle Sammler ergeht daher die Aufforderung: Augen auf!, sollten sie Varianten in der Stanzung der Rollenmarken finden, bitte melden Sie Ihren Fund der Redaktion oder mittels E-Mail an: alfred@bsv-favoriten.at. Weiters bitten wir dringend um Nachricht, wenn Sie die 7 Cent-Marke im größeren Format auf Ersttag finden, denn damit kann der Lieferzeitpunkt bestimmt werden.

 

Mi

15

Jun

2011

Wir in Favoriten 2011

Die Magistratsabteilung 17 – Integration und Diversität richtet auch heuer wieder diese fast schon zur Tradition gewordene Veranstaltung aus. Unterstützt wird sie dabei von der Bezirksvorstehung Favoriten, die diesem Treffen der lokalen Vereine große Bedeutung beimisst. Insgesamt beteiligen sich ungefähr dreißig Vereine, angefangen vom Ägäischen Kulturzentrum bis zur Volkshochschule Favoriten. Dokumentiert werden soll, mit welchen unterschiedlichen Dingen sich die Menschen in unserem Bezirk in ihrer Freizeit beschäftigen. Dabei stellen sich die einzelnen Vereine an Ständen und auf einer großen Bühne in vielfältiger Weise vor. Als größter philatelistischer Einzelverein Österreichs ist es daher für den BSV Favoriten geradezu eine Pflicht, bei dieser Bezirksveranstaltung mit dabei zu sein. So wie im Vorjahr präsentieren wir auch diesmal unser Hobby Philatelie dem zahlreichen Besuchern, die meist wenig Beziehungen zu Briefmarken haben - und

wenn, dann nur als Mittel zum Zweck der Frankatur. Die kulturellen Aspekte der Briefmarken sind dabei meist fremd und unbekannt, doch gerade diese wollen wir vermitteln. Wir betonen ausdrücklich, dass wir dabei keine Briefmarken oder Belege zum Verkauf anbieten, sondern ausschließlich Werbematerial verteilen, welches sowohl wir selbst als auch die Post beistellen.

 

 

Programm

14.00 Uhr:  Wiener Polizeikapelle

14.30 Uhr:  Kinderchor der Kindergruppe Sesamstraße

14.45 Uhr:  Theater für alle und Ägäisches Kulturzentrum

15.05 Uhr:  Verein Branko Radicevic - Serbische Folklore und Musik

15.30 Uhr:  Fair und Sensibel - Pop und Rock

16.00 Uhr:  Eröffnung durch Bezirksvorsteherin Hermine Mospointner

16.10 Uhr:  Fair und Sensibel - Pop und Rock

16.30 Uhr:  D'gmüatlichen Favoritner - Wiener Lieder

17.00 Uhr:  Ägäisches Kulturzentrum - Folklore aus dem ägäischen Raum

17.30 Uhr:  ASBÖ - Vorführung der Rettungshunde

18.00 Uhr:  Verein Iliria - Albanische Folklore

18.30 Uhr:  Tanaka - Rockmusik

19.15 Uhr:  Musik aus dem Schwarzmeerraum

19.45 Uhr:  Pro Arte und Baro Ilo - Weltmusik

20.30 Uhr:  ATIB Union - Türkische Folklore und Musik

 

 

Wann und wo findet diese Veranstaltung statt?

SAMSTAG, 18. JUNI 14:00 bis 21:00 Uhr

auf dem Platz vor der Antonskirche (Antonspark)

Nähe U1 Reumannplatz

Die Veranstaltung findet nur bei Schönwetter statt!!!


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Sa

23

Apr

2011

Royal Wedding

Anlässlich des "Royal-Wedding" in England besuchte uns die APA (Austria Presse Agentur) in unserem Vereinsheim und drehte einen kurzen Film über Briefmarken.

Einfach aufs Video drücken und genießen ;)

 

 

Wien (APA) - Das Sammeln von Briefmarken ist mehr als ein Hobby. Es ist Leidenschaft und Lebenseinstellung. Bei Philatelisten werden kurzfristige Trends und Sonderausgaben, wie zur königlichen Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton, nicht besonders gerne gesehen, wie ein Lokalaugenschein im Briefmarkensammler Verein (BSV) Favoriten, im zehnten Wiener Gemeindebezirk, zeigte. „Echte Sammler schauen eher verächtlich auf so etwas, ganz ehrlich gesprochen“, betonte Alfred Graf, Obmann des BSV Favoriten.

 

Der 69-Jährige, der seine Pinzette nie außer Griffweite hat und sie als „Finger der Philatelisten“ bezeichnet, sammelt selbst keine Marken aus Großbritannien. „Mir sind sie zu bunt, zu plakativ und oftmals zu kitschig“, sagte Graf. Die Bildnisse rund um Prinz William und seine Beziehung seien nur Modeaufnahmen, die für den Markt hergestellt würden. „Wir hier sind eher mit der klassischen Philatelie verbunden“, betonte der Obmann des 1930 gegründeten BSV Favoriten. Mit seinen rund 450 aktiven und hauptsächlich männlichen Mitgliedern macht ihn das zum größten Einzelverein Österreichs.

 

Die längste Tradition der kleinen Marken gibt es tatsächlich in Großbritannien. 1840 ist dort die erste Briefmarke der Welt auf den Markt gekommen, Österreich brauchte ganze zehn Jahre um nachzuziehen. Und ein weiteres Unikum ist im Vereinigten Königreich zu beobachten. Denn als Landesbezeichnung für England, Schottland, Wales und Nordirland sei nur ein kleines, einfärbiges Porträt der Queen zu sehen. „Da erkennt man dann auch den Altersunterschied nicht“, schmunzelte Obmann Graf. Ausnahmen gäbe es nur, wenn die Königin selbst als Person auf der Marke abgebildet sei.

 

Graf schätzt, dass insgesamt etwa 50 Länder anlässlich der Hochzeit des zukünftigen Königs William Sonderbriefmarken produzieren werden. Doch der Hype rund um die royale Familie sei keinesfalls neu. Bereits zur Vermählung von Prinz Charles und Lady Diana im Jahr 1981 seien zwei große Bände entstanden, die damals pro Stück zwischen 400 und 500 Euro gekostet haben. Länder wie die Fidschi Inseln und Lesotho haben sich ebenso beteiligt wie Nordkorea, die ihre farbenfrohen Kreationen für teures Geld verkauften. „Es ist leider auch in Ländern hergestellt worden, die philatelistisch keine hohen Ansprüche haben und dann kommen solche bunten Bilder heraus“, zeigte sich Graf wenig begeistert. „Wer glaubt, damit eine Wertanlage geschaffen zu haben, wird eine bittere Enttäuschung erleben“.

 

Enthusiastischer erzählte der Sammler, der bereits seit fast 60 Jahren seiner Leidenschaft nachgeht, über Sonderbriefmarken der österreichischen Post im klassischen Design zum 150-jährigen Jubiläum der Hochzeit von Kaiser Franz Josef und seiner Sisi. „Das wäre unser Gegenstück zum Royal Wedding, allerdings im Druck und in der künstlerischen Auffassung besser und anspruchsvoller, als das, was in England fabriziert wird“, meinte Graf.

Doch generell seien die großen Zeiten der Philatelie vorbei und die „Aktie des kleinen Mannes“ habe deutlich an Wert verloren, auch wenn eine durchschnittliche Sammlung mindestens 15.000 Marken umfasst. „Das ist aber die untere Grenze“, erklärte Graf. Doch würde es letztendlich weder um die Anzahl noch um die Kosten gehen. „Für einen Sammler ist der Wert einer Marke meist sekundär und nur solange interessant, bis das fehlende Stück im Album steckt. Erst für die Erben stellt sich dann diese Frage erneut…“, so der Obmann.

 

Galerie

  

Video zum Downloaden

briefmarken_15042011.flv
Flash Video [12.3 MB]
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briefmarken_15042011.wmv
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